Dom zu Magdeburg

Dom zu Magdeburg

Sanierung und Restaurierung des Westwerks

Bauherr: Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

Projektzeitraum: 2009-2012

Baukosten: 4,5 Mio. EUR

Status: Einzeldenkmal

Geschichte

Der Dom St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg ist die zweitgrößte Kathedrale Deutschlands. Der Dom ist das Wahrzeichen der Stadt Magdeburg und die Grabkirche Kaiser Ottos I. Der Grundstein zum Dombau wurde 1209 auf den Überresten des Vorgängerbaus gelegt. 1260-1363 begann man mit dem Bau der Westtürme, des Hauptportals und des Unterteils des Zwischenbaus.

Bis zum Jahre 1477 wurde nur langsam an den Westtürmen weiter gebaut und Reparaturarbeiten wurden durchgeführt. Die Kathedrale wurde nach mehr als 300-jähriger Bauzeit 1520, mit dem zweiten Obergeschoss des Zwischenbaus mit dem Giebel und den Türmen, fertig gestellt. 1945 wurden Teile des Doms bei einem Luftangriff schwer beschädigt. In den 1950er Jahren erfolgte der Wiederaufbau.

Projektbeschreibung

Die Restaurierung hatte die behutsame Konservierung des Bestandes zum Ziel. Dabei wurde ein Maximum an Substanz erhalten und die Authentizität der Werkstücke bewahrt. Die Bleiglasfenster und Schalluken wurden restauriert und ertüchtigt. Die durch die Witterungseinflüsse beschädigten wasserführender Bauteile erhielten eine neue Verblechung. Einige fehlende Wasserspeier wurden neu angefertigt.

Planungsaufgabe
  • Generalplanung
  • Objektplanung
  • Tragwerksplanung
  • Restaurationsleistungen
  • Grundlagenplanaufbereitung
  • Kartierung Referenzflächen
  • Maßnahmenkartierung
  • Musterflächenerstellung
  • Bestandserfassung Statik
  • Fachbauleitung Statik
  • Holzschutzuntersuchung
  • A+S-Planung und SiGeKo
  • Untersuchungen & Tests
  • Wasserspeier-Wettbewerb
Bauaufgabe
  • Restaurierung der mittelalterlichen Werksteinfassaden des Westwerkes
  • Konservierung, Restaurierung und steinmetzmäßige Reparatur der steinernen Fassade
  • Behebung statischer und konstruktiver Probleme
  • Dachstuhl- und Deckeninstandsetzung
  • Restaurierung und Ertüchtigung der Bleiglasfenster und Schalluken
  • Ertüchtigung wasserführender Bauteile und Neuverblechung von Laufzonen auf Galerien
  • Instandsetzung und teilweise Neuanfertigung von Wasserspeiern
  • Dekontamination im Innenraum

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