Gaußstraße 22, Braunschweig

Gaußstraße 22, Braunschweig

Hüllensanierung des Verwaltungsgebäudes Naturhistorisches Museum Braunschweig

Bauherr: Staatliches Baumanagement Braunschweig

Projektzeitraum: 2013-2014

Baukosten: 590.000

Status: Einzeldenkmal

Geschichte

Das Gebäude Gaußstraße 22 wurde um 1882 nach den Plänen des Architekten Julius Till für den Hof-Optiker Fritz Niemeyer als Wohnhaus errichtet. Ursprünglich trug das Haus ein Mansarddach mit drei reich dekorierten Neorenaissance-Giebeln auf der Nord-, West- und Südseite. Nach starken Zerstörungen im 2. Weltkrieg ist nur noch der südliche Giebel als Fragment vorhanden.

Das Innere des Hauses brannte im Zweiten Weltkrieg völlig aus. Der Wiederaufbau als Wohnhaus erfolgte bereits 1947 mit stark vereinfachter Dachgeometrie. Um 1970 wurde die Wohnnutzung aufgegeben und das Gebäude für die Technische Universität Braunschweig als Sitz diverser Lehrstühle in allen Geschossen (auch dem Dachgeschoss) ausgebaut. Seit 2012 ist das Gebäude Sitz der Verwaltung des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig.

Planungsaufgabe
  • Objektplanung
  • Tachymetrisches Gebäudeaufmaß
  • Schadenskartierung
  • Holzschutzgutachten
Bauaufgabe
  • Konstruktive Sanierung des Dachstuhles
  • Gestalterische Korrektur der Traufanschlüsse
  • Vereinfachte Rekonstruktion der Turmattika und des Westgiebels
  • Neueindeckung
  • Denkmalgerechte Sanierung der Stuckfassade
  • Erneuerung der Fenster

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